Seele 

Spielregeln für das Spiel des Lebens


1. Ihr werdet nach einer Eingewöhnungsphase, in der ihr euch an die neuen Umstände, die dort herrschen, gewöhnen könnt, einen materiellen Körper aussuchen, in dem ihr die Möglichkeit habt, die Polarität zu erfahren. Er ist das Vehikel mit dem ihr euch im Spiel fortbewegt.


2. Dieser Körper heißt Mensch und ist der Zeit unterworfen. Alleine diese Erfahrung wird euch einiges abverlangen, da ihr bisher nur die Zeitlosigkeit oder Ewigkeit kennt. Das bedeutet, dass euch eine – für eure Erfahrung – nur kurze Zeitspanne zur Verfügung steht, die erste Runde zu spielen. Jede Runde ist ein Leben. Der Zeitabschnitt jeder Runde beginnt mit der Zeugung des menschlichen Wesens und endet mit dessen Tod. Danach geht die menschliche Hülle wieder zurück in den Naturkreislauf.


3. Nach der ersten Spielrunde kommt ihr wieder hoch zu mir in die Ewigkeit und könnt euch etwas ausruhen, denn das werdet ihr nötig haben. Währenddessen überlegt ihr euch, was ihr in der nächsten Runde erfahren möchtet. Ihr sucht euch eure Stärken und Schwächen aus und auch eure Lernaufgabe. Dabei entscheidet ihr, wer in dieser Runde eure Mitspieler sein werden und schließt mit ihnen einen Vertrag. Diese sogenannten Seelenverträge gilt es in dieser Runde dann zu erfüllen. Somit legt ihr den Weg und das Ziel des kommenden Lebens fest.

4. Auf diese Art und Weise werdet ihr viele Runden spielen. Jede einzelne Runde, bei der ihr einem neuen Körper innewohnt, heißt Reinkarnation. Sie verläuft jedes Mal anders, wodurch ihr viele Erfahrungen sammeln könnt, um herauszufinden, wer ihr seid.


5. Damit das ganze Spiel nicht zu einfach für euch wird und an Spannung gewinnt, gibt es vor jeder Runde eine Besonderheit. Der Körper, in den ihr inkarniert, wird durch euch mit einem freien Willen ausgestattet, der aus drei Bereichen besteht. Sie heißen Instinkt, Verstand und Intuition. Auf die ersten beiden habt ihr keinen Zugriff. Ihr könnt nur zuschauen, was der freie Wille damit macht. Dabei ist ihm alles erlaubt, was möglich ist. Ihr könnt nicht darauf einwirken und ich werde es für euch auch nicht tun. Das erhöht die Spannung um ein Vielfaches und erweitert nochmals die Vielfalt der Möglichkeiten Erfahrungen zu gewinnen.


6. Zu jeder Erfahrung muss auch die dazugehörige gegensätzliche Erfahrung gemacht werden. Reicht dafür die jeweilige Spielrunde nicht aus, muss sie in jedem Fall in einem der folgenden Leben nachgeholt werden, da ihr euch ja in der Polarität befindet. Sie ist somit eine zusätzliche Aufgabe, die neben den in den kommenden Runden zu sammelnden Erfahrungen ebenfalls zu lösen ist. Man nennt sie Karma.


7. Auf den freien Willen des menschlichen Körpers, der mitunter sehr stark sein kann, könnt ihr nur über seinen dritten Teil, die Intuition, einwirken, um auf diese Weise mit ihm zu kommunizieren. Folgende Möglichkeiten stehen euch dabei zur Verfügung:


A. Schneller auf eine Situation zu reagieren als der Verstand. Man nennt das den ersten Gedanken.


B. In der Nacht, wenn der Verstand schläft, über das Unterbewusstsein zu kommunizieren. Man nennt   das Traum.


C. Mit Fügungen oder schicksalshaften Ereignissen den freien Willen in die für ihn bestimmte Richtung zu locken.


D. Den Körper über seine Gefühlsebene wahrnehmen zu lassen, was ihr ihm mitteilen wollt. Man nennt das auch das Bauchgefühl oder Sensibilität.


E. Die letzte und stärkste Methode, dem freien Willen des Menschen zu zeigen, in welche Richtung er gehen muss, um jenes Ziel zu erreichen, das ihr euch für ihn in diesem Leben, in dieser Inkarnation vorgenommen habt, ist der Schmerz. Er wird Krankheit genannt.


8. Ist einem menschlichen Willen bewusst, dass er von seinem Weg abgekommen ist, aber nicht aus eigener Kraft und Erkenntnis auf seinen vorherbestimmten Weg zurückfindet, so habt ihr die Möglichkeit ihm über einen Code Informationen zukommen zu lassen, die ihm wieder den richtigen Weg zeigen. Dieser Seelencode sind seine Geburtsdaten. Man nennt ihn auch Nummernhoroskop oder Horoskop.


9. Die Seele inkarniert nicht als Ganzes in einen menschlichen Körper, sondern teilt sich auf die gleiche Weise wie Gott die Quelle und schickt ihre einzelnen Seelenanteile in die jeweiligen Leben. Die andere Hälfte der Seele ist die Schaltzentrale für die Seelenanteile und überwacht das Geschehen. Sie kann führend, lenkend und leitend für die Seelenanteile zur Verfügung stehen, wenn der jeweilige Seelenanteil dies wünscht oder die Seele es für notwendig hält, den Seelenanteil wieder auf seinen richtigen Weg zu bringen.Wie sie das kann, beschreibt Spielregel Nummer 7.

Zusammenfassung

1. Sorge dafür, dass dein KÖRPER das bekommt, was er braucht. Gib ihm gesunde und ausgewogene Nahrung, sodass er von allem, was er benötigt, genügend hat. Benutze die Möglichkeit der Entsäuerung, Entgiftung und Bewegung, um im Gleichgewicht zu bleiben, so wie es die Polarität verlangt.


2. Achte darauf, dass dein GEIST, der, wie du nun weißt, der Seelenanteil mit seinem freien Willen ist, nie eine extreme Haltung einnimmt. Der freie Wille ist aufgeteilt in Instinkt, Verstand und Intuition. Diese drei müssen immer in einem ausgeglichenen Verhältnis zueinander stehen. Lasse nie extrem einseitige Gedanken zu. Denke positiv, sei frei von Angst und lebe die Selbstliebe. Nutze dabei die Gesetzmäßigkeiten der Spiegelgesetze und das Gesetz der Anziehung, um im Gleichgewicht und somit in der Polarität zu bleiben.


3. Verstehe, dass deine SEELE sich ausgesucht hat, was sie durch dich, ihren Seelenanteil, erfahren möchte. Finde heraus, welchen Weg und welches Ziel sie sich für dich in diesem Leben vorgenommen hat. Achte dabei auf die Zeichen, die sie dir schickt, um auf deinem Weg zu bleiben. Diese sind: der erste Gedanke, der Traum, die Fügung, das Bauchgefühl, Schmerz oder Krankheit. Das Abkommen von deinem Weg bringt dich aus deinem Gleichgewicht und somit aus der Polarität.